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Leo Bunk

Filed under: Allgemein — Winkelbauer @ 09:11

Leo Bunk ist ein Mitte der 80er Jahre des ver­gan­genen Jahrhun­derts erfol­gre­icher Fußballspieler.

Geboren wurde er am 23. Okto­ber 1962 in Zusamaltheim. Über die Nach­wuchs­man­nschaften des FC Augs­burg und des TSV 1860 München gelangte er zum dama­li­gen Zweitligis­ten Blau Weiß 90 Berlin, wo er von 1983 – 1986 als Stürmer spielte.

Die mit Abstand erfol­gre­ich­ste Sai­son spielte er 1985/86, als er mit 23 Toren in 26 Spie­len Torschützenkönig der zweiten Bun­desliga war. Auch ihm ver­dankt der Verein den Auf­stieg in die 1. Bun­desliga.  Später spielte er mit  VfB Stuttgart in der 1. Liga.

Johann Deisenhofer

Filed under: Allgemein — Winkelbauer @ 09:11

Der Zusamaltheimer Ehren­bürger Pro­fes­sor Dok­tor Johann Deisen­hofer wurde am 30. Sep­tem­ber 1943 in Zusamaltheim als erstes Kind von Thekla und Johann Deisen­hofer geboren, später fol­gte das einzige Geschwis­ter: Antonie. Eigentlich von den Eltern wie üblich als Nach­fol­ger auf dem Hof einge­plant erkan­nte man bald, dass das Inter­esse des Jun­gen sich eher auf anderen Din­gen zuwandte. 1949 wurde er in Zusamaltheim eingeschult,

1956 wech­selte er an die „Knaben­mit­telschule Hl. Kreuz in Donauwörth, 1957 an die heutige Anton-Rauch-Realschule. Von 1959 bis 1963 besuchte er das Hol­bein Gym­na­sium in Augs­burg, wo er auch Abitur machte. Vom „Bay­erischen Staatsmin­is­terium für Unter­richt und Kul­tus“ erhielt Deisen­hofer ein Stipendium für beson­dere Begabung. Nach seiner Bun­deswehrzeit begann er sein Physik­studium an der Tech­nis­chen Uni­ver­sität in München, erkan­nte aber während des Studi­ums, dass er etwas anderes erwartet hatte. Zudem stieg sein Inter­esse an der Festkörperphysik.

1971 erfol­gte die erste Veröf­fentlichung eines Artikels in der Zeitschrift Phys­i­cal Review Let­ters. Im sel­ben Jahr begann Deisen­hofer seine Dis­ser­ta­tion am Max-Planck-Institut für Bio­chemie bei Robert Huber.

1974: Ende Dissertation

1974: Post-Doktorandenstelle bei Robert Huber, 1976 Umwand­lung in Festanstellung

1982: Anschluss an eine neue Arbeits­gruppe (Kristalli­sa­tion des Photosynthese-Reaktionszentrums von Rhodopseudomonas viridis) Erfol­gre­icher Abschluss 1987.

1986: Ausze­ich­nung mit dem Bio­log­i­cal Physics Prize der Amer­i­can Phys­i­cal Society

1988: Ausze­ich­nung mit dem Otto-Bayer-Preis

1988: Beru­fung als Pro­fes­sor für Bio­chemie der Uni­ver­sität von Texas in Dal­las, USA.

1988 erhielt er gemein­sam mit Robert Huber und Hart­mut Michel den Nobel­preis für Chemie für die rönt­gen­struk­tu­r­an­a­lytis­che Aufk­lärung der drei­di­men­sion­alen Struk­tur des pho­to­syn­thetis­chen Reak­tion­szen­trums von Pur­pur­bak­te­rien (Rhodopseudomonas viridis).

 

Seit 2001 ist Deisen­hofer amerikanis­cher Staatsbürger.

(Lebenslauf gekürzt)

Quellen: Biog­ra­phy Nobel Foun­da­tion 1988; Leibnitz-Kolleg Potsdam

Ignaz Agricola

Filed under: Allgemein — Winkelbauer @ 09:09

Ignaz (Igna­tio) Agri­cola, geb. 31. Juli 1661 zu Zusamaltheim im Augs­burger Bis­tum, trat 28. Sept. 1677 in den Jesuiten-Orden ein. Er studierte dort drei Jahre Philoso­phie und vier Jahre The­olo­gie, lehrte  zwei Jahre lang Gram­matik, zwei Jahre Poetik, sieben Jahre Rhetorik und zwei Jahre Logik und scheint beson­ders in München tätig gewe­sen zu sein, wo er um 1719 Präses der “Sodal­i­tas major”  war und 23. Jan. 1729 starb. Die vier Ordens­gelübde hatte er am 2. Feb­ruar 1695 abgelegt.

Einen unbe­strit­te­nen Ver­di­enst erwarb er sich  durch seine mit Fleiß und Aus­dauer auf Befehl seiner Obern gear­beit­ete “His­to­ria Provin­ciae Soci­etatis Jesu Ger­ma­niae supe­rio­sis, quique prima anno­rum com­plexa decades” , 1727, deren zweiter Teil, die Peri­ode von 1591–1600 umfassend, in seinem Todes­jahre erschien. Das Werk ist eine bleibende Quelle zur Ken­nt­nis dieser Ordensprovinz.